Schlechte Dienstbedingungen für Polizeibeamte in maroden Dienstgebäude in Cottbus Bonnaskenplatz

Bereits vor Monaten prangerte der stellvertretende Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) Lutz Thierfelder die maroden Zustände im Dienstgebäude der Polizei in Cottbus Bonnaskenplatz an und machte auf die augenscheinlich schlechten Arbeitsbedingungen der Kolleginnen und Kollegen aufmerksam.

Nicht nur die Polizistinnen und Polizisten fühlen sich in diesem Gebäude in DDR-Zeiten

zurückgelassen, auch schämen sie sich für diese Zustände gegenüber Bürgern welche sich in Cottbus am Bonnaskenplatz an sie wenden oder zu Vernehmungen geladen werden.

 

Sowohl an kalten Wintertagen aber auch schon jetzt bei heißem frühsommerlichem Wetter sind die nur bedingt zu belüftenden Büros eine Zumutung für alle Mitarbeiter.

Der DPolG Landesvorsitzende Peter Neumann: „Es bestand Hoffnung für eine Verbesserung der Situation nachdem Finanzminister Görke sich persönlich unserer Kritik annahm und sich selbst ein Bild vor Ort in Cottbus machte. Seine Versprechungen, in der Angelegenheit nach Lösungen und Stabilisierung der Situation zu Gunsten unserer Kolleginnen und Kollegen zu suchen und Maßnahmen zu ergreifen, blieben bis heute unerfüllt. Es hat sich nichts getan, niemand hat sich mit ernsthaften Willen zur Verbesserung eingesetzt und die Polizistinnen und Polizisten fühlen sich allein gelassen und enttäuscht.“

 

Wir als DPolG fordern das Innenministerium aber vor allem Finanzminister Görke auf, endlich aktiv zu werden und zumutbare Arbeitsbedingungen in Cottbus zu schaffen. Der Dienstherr muss hier seiner Fürsorgepflicht nachkommen und möglicherweise gesundheitsschädigenden Dienstbedingungen entgegenwirken.   

 

Brandenburg. Es kann so einfach sein.

Die Politik muss handeln und ihre eigene Kampagne mit Leben erfüllen und das mit Blick auf die kommende Landtagswahl in Brandenburg. Auch Polizistinnen und Polizisten sind Wähler.

 

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